Eiweiß - Der Baustoff des Körpers

Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers werden im Wesentlichen durch Eiweißverbindungen, den Proteinen, bestimmt. Das Körpereiweiß setzt sich aus 21 verschiedenen Bausteinen, den Aminosäuren, zusammen. Etwa die Hälfte dieser Aminosäuren ist essentiell.

Das bedeutet, der Mensch kann sie nicht selber herstellen und muss sie über die Nahrung aufnehmen. Die Eiweiße benötigt der Körper für den Aufbau- und Erhaltungsprozess der Zellen, des Gewebes und als Strukturelement für Muskelfasern, Knochensubstanz, Sehnen und Haut. Auch Enzyme und Hormone bestehen aus Eiweiß. Zur Energiegewinnung werden vorrangig Kohlenhydrate und Fette herangezogen. Proteine dienen nur als Reserve. Etwa zehn bis 15 Prozent der Nahrung sollte in Form von Eiweißen aufgenommen werden. Eiweiß aus tierischen Lebensmitteln zum Beispiel Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Eiern können wir besonders gut in körpereigenes Eiweiß umwandeln.

Aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchten stecken hochwertige Proteine. Mit der richtigen Kombination verschiedener Nahrungsmitteln kann man die Aufnahme und Umwandlung zu körpereigenem Protein verbessern. Die so genannte biologische Wertigkeit des aufgenommenen Proteins wird dadurch erhöht. Besonders gesund sind Kartoffel-Ei-Kombination aber auch Mischungen von Bohnen mit Mais, Milch oder Vollei und Weizen wirken sich günstig auf den Organismus aus. Der Körper kann nur eine bestimmte Menge Eiweiß pro Mahlzeit aufnehmen. Bei der Verstoffwechselung von Proteinen entsteht Harnsäure. Eine zu hohe Einlagerung von Harnsäure kann zu Gicht führen. Um dem vorzubeugen, hilft es, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Autor: Kathrin Heß

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